1.Spieltag

Sa, 22.08.20 | 15:30

1

Pasqual Pander (67.)

2

Mohamed Amelhaf (37.)

Mohamed Amelhaf (81.)

Doppeltorschütze beschert dem 1. FC Bruchsal in Neckarsulm einen Auftakt nach Maß

Neckarsulm/Bruchsal. Zwei Treffer von Neuzugang Mohamed Amelhaf haben Oberligist 1. FC Bruchsal gleich zum Saisonauftakt den ersten Sieg in der neuen Saison beschert. Der 22 Jahre alte Franzose mit Drittligaerfahrung traf beim 2:1(1:0)-Sieg bei der Neckarsulmer Sport-Union in der 37. und 81. Minute für den Aufsteiger aus der Barockstadt und deutete an, dass er für die Mannschaft von Trainer Mirko Schneider das Zeug zum Unterschiedsspieler haben könnte. „Er hatte am Anfang ein wenig Probleme, ins Spiel zu kommen, hat sich dann aber im weiteren Verlauf enorm gesteigert”, analysierte Schneider.

Bis zu Amelhafs erstem Treffer löste seine Mannschaft die ihr gestellten Aufgaben unspektakulär, aber hocheffizient. Gastgeber Neckarsulm tat sich schwer, in den engen Räumen des von Schneider gewählten 4-4-2 Systems eigene spielerische Akzente zu setzen. „Wir wollten erst mal kompakt stehen, mit einer Art Pressing im Mittelfeld”, erklärte der FCB-Coach. Nach 25 Minuten bekam Erich Strobel die Aufgabe, Neckarsulms Spielgestalter Robin Neuppert unter Druck zu setzen, was dem spielenden Co-Trainer auch ziemlich gut gelang.

Spannende Torraumszenen blieben so allerdings lange Mangelware, bis Roman Hajeck sich im Laufduell gegen Neckarsulms Verteidiger Philipp Seybold durchsetzte und auf das Gehäuse der Gastgeber zustürmte. Seinen Schuss aus zwölf Metern jedoch konnte Futsal-Nationalkeeper Marcel Susser per Fußabwehr gerade noch bereinigen. Statt eines möglichen eigenen Nachschusses überließ der 24-jährige Hajeck clever die Kugel dem mitgelaufenen Mohamed Amelhaf. Der, besser postiert, ließ zunächst Susser am Fünfmeterraum und dann den auf der Torlinie wartenden Robin Neupert mit einem flachen Schuss ins lange Eck erfolgreich aussteigen.

„Der Treffer hat ihm persönlich Auftrieb gegeben. In der zweiten Hälfte war er dann richtig gut”, sagte Schneider. Auch Amelhafs Teamkollegen ließen in ihren Bemühungen nicht nach und so bot sich den Zuschauern eine ähnliche Kräfteverteilung wie in der ersten Hälfte. Dass Spielgestalter Neupert nach einer Verletzung ohne Einwirkung seines Gegenspielers vom Platz musste (49.), spielte Bruchsal zusätzlich in die Karten.

Ein Blackout von ansonsten gut aufspielenden Cheik Ahmed Cisse hätte die Gastgeber jedoch um ein Haar wieder ins Spiel gebracht. Nach einer Flanke von Marco Romano ging die Hand des Guineers ohne Not zum Ball, den fälligen Strafstoß verwandelte Pasqual Pander in der 67. Minute sicher. Wer auf Seiten der Sport-Union darauf gehofft hatte, dass der 1. FC Bruchsal sich mit dem Punkt zum Auftakt zufrieden geben würde, der irrte aber. Trotz des Dämpfers blieb Schneiders Elf auf dem Platz die spielbestimmende Mannschaft. Amelhof (73.), Marcel Gessel (78.) und Erich Strobel (79.) unterstrichen den Willen der Bruchsaler, als Sieger nach Hause zu fahren. In der 81. Minute war es erneut Amelhaf, der von der Strafraumgrenze ins linke Eck zum umjubelten Siegtreffer für den FCB abzog. „Das war schon sehenswert. Das war richtig gute Qualität, wie er das gemacht hat”, freute sich da auch Schneider. Sein Team, fand er nach dem Abpfiff, habe sich die dreifache Belohnung an diesem Tag in jedem Fall verdient. „Wir sind viel gelaufen, haben viel gearbeitet und haben es taktisch diszipliniert gemacht”, sagte er.

Für Bruchsal geht es am Mittwoch (19 Uhr) bereits im bfv-Pokal beim SV Spielberg weiter.

1. FC Bruchsal: Merz – Morilla Morito, Cisse, Berecko (86.Karamanli), Gessel (84. Schongar), Strobel (90.+2 Dogancay), Walther, Amelhaf,Schiek, Walica, Hajeck (73. Sahiti).

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