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30. Spieltag

Mo, 18.04.2022 | 15:30

5

Sahiti (08., 43.)

Redekop (22., 39.)

Hajeck (41.)

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Aufstellung

zum 30. Spieltag gegen den FC Nöttingen

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Medienmonitor

zum 30. Spieltag gegen den FC Nöttingen

Bruchsal. Auch beim 1. FC Bruchsal gibt es eine Art Ostergeschichte, die von einer Auferstehung handelt. Noch vor drei Wochen waren die Fußballer aus der Barockstadt totgesagt – K.o. im Halbfinale des Verbandspokals, abgeschlagen in der Liga. Scheinbar ging es nur noch darum, die Runde mit Anstand zu Ende zu bringen.

"Wir haben offenbar an den richtigen Stellschrauben gedreht."

André Walica, Spielertrainer 1. FC Bruchsal

Ostern ist vorbei und der 1. FC Bruchsal wieder mittendrin im Geschehen. Dem 5:0 am Gründonnerstag bei Schlusslicht FV Lörrach-Brombach ließ die Mannschaft am Ostermontag den nächsten 5:0(5:0)-Sieg folgen. Diesmal jedoch gegen keinen Geringeren als den fünftplatzierten FC Nöttingen, gegen den das Hinspiel noch mit 1:6 verloren gegangen war.

Wiederbelebt wurde die Mannschaft von André Walica, der als Kapitän und neuerdings auch Spielertrainer vorangeht und mit sechs Punkten aus zwei Spielen das perfekte Debüt feierte. So wirklich erklären, warum das Team nach dem Abschied von Ex-Coach Mirko Schneider wie ausgewechselt agiert, konnte der 30-Jährige aber nicht einmal. „Wir haben offenbar an den richtigen Stellschrauben gedreht“, mutmaßte der Dauerläufer im Bruchsaler Trikot nur. In den vergangenen Tagen hatte er sich viel Zeit für persönliche Gespräche mit allen Teamkollegen genommen. Das Erfolgsrezept: „Jeder Spieler muss in jeder Situation genau wissen, was er zu tun hat“, so Walica. Hinzu komme die Einstellung, die gegen Nöttingen von der ersten bis zur letzten Minute zu 100 Prozent gepasst hat.

Sieben Minuten waren gespielt, als Marcel Gessel seinen Nebenmann Albin Sahiti perfekt bediente und dieser in die kurze Ecke zum 1:0 abschloss. Der 1. FC ließ nicht locker und legte nach. André Redekop brach auf der linken Seite durch, schüttelte seinen Gegner ab und erhöhte mit einem Flachschuss auf 2:0. Die Gäste aus Nöttingen kamen überhaupt nicht zur Entfaltung. Die Bruchsaler Abwehr stand perfekt und vorne schien plötzlich alles zu gelingen. Einen zu kurzen Rückpass von Marlon Radel erlief Redekop, umkurvte Torwart Andreas Dups und schob zum 3:0 ein (39.). Keine 60 Sekunden später schnappte sich Kadir Sefa Bulut im eigenen Sechzehnmeterraum den Ball, lief 50 Meter selbst, legte dann zu Roman Hajeck quer, der aus rund 30 Meter Dups mit einem Heber überraschte: Es war das 4:0 und es kam noch besser. Kurz vor der Pause versenkte Sahiti dann auch noch eine Flanke aus dem Halbfeld im Torwinkel, es war der letzte und gleichzeitig schönste Treffer des Nachmittags.

In der zweiten Halbzeit konnte es sich Walica dann sogar erlauben, alle drei Torschützen auszuwechseln, um die Kräfte für die harte Endphase der Saison zu sparen. „Wir müssen jetzt bescheiden bleiben“, gab der Spielertrainer als Devise für die restlichen zehn Duelle vor. Denn noch belegen die Bruchsaler Rang 18 und müssen noch mindestens drei Plätze gut machen. Immerhin ist der Abstand zum rettenden Ufer auf drei Punkte geschmolzen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum SV Oberachern, der gerade nicht seine beste Saisonphase hat. Ganz im Gegensatz zum 1. FC Bruchsal.

1. FC Bruchsal: Adams, Stjepanovic, Berecko, Schongar, Sailer, Sahiti (65. Vella), Walica, Gessel (55. Peric), Bulut, Redekop (69. Muto), Hajeck (67. Ivan).

Schiedsrichter: Lämmle (Rommelshausen), Zuschauer: 200, Tore: 1:0 Sahiti (8.), 2:0 Redekop (22.), 3:0 Redekop (39.), 4:0 Hajeck (40.), 5:0 Sahiti (42.).

 
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