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22.Spieltag

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Fr, 04.03.2022 | 19:00

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Vorbericht

zum 23. Spieltag gegen den 1.CfR Pforzheim

Bruchsal (nbb). Nach den Schusstraining auf dem Übungsplatz des 1. FC Bruchsal gab es nach dem Abschlusstraining noch eine ganz besondere Zielübung. „Wir haben spontan eine Runde Dart gespielt“, verriet Trainer Mirko Schneider am Donnerstag vor dem Derby gegen den 1. CfR Pforzheim. Als treffsicherster Schütze ging Roman Hajeck aus der „Nachspielzeit“ hervor. Der stach mit einem „High Finish“ sogar den erfolgsverwöhnten FCB-Coach aus.

„Er kann etwas Vergleichbares gerne auch auf dem Platz gegen den CfR veranstalten“, lachte Schneider. Schließlich habe er auch am Mittwoch im Training wieder überzeugt. „Der haut da die Dinger rein. Ich hoffe, dass es auch im Spiel bald wieder so klappt. Er ist ja der ohnehin der Mann für die besonderen Momente“, findet Bruchsals Trainer.

Auf die Partie (19 Uhr) freut Schneider sich. „Freitagabend, Flutlicht, eine richtig starke Truppe. Und ich weiß auch schon von dem ein oder anderen Zuschauer, der kommen wird“, erklärte er. Als Tabellen-17. habe man in solchen Spielen nichts zu verlieren. „Aber man hat viel zu gewinnen. Und das sind ja nun einmal die schönsten Spiele“, fügte er hinzu. Der Druck jedenfalls liege nicht auf Bruchsal.

Sorgen bereitet Schneider derzeit noch die Torwartposition. Dort erschien Stammkeeper Oliver Nell am Mittwoch wegen Krankheit nicht beim Training. „Er wird uns noch rechtzeitig Bescheid geben. Ansonsten haben wir mit Yannick Merz auch einen guten Ersatz bereitstehen“, sagte er. Immer besser in Form kommt auch Dragan Peric. Zwei Treffer hat der Stürmer in den letzten beiden Spielen beigesteuert. Im Training, verrät Schneider, motze der 26-Jährige hin und wieder. „Er legt auch gerne einmal den Finger in die Wunde, wenn der Ball nicht hundert Prozent ankommt. Und es tut uns gut, wenn wir uns gegenseitig fordern“, findet der FCB-Coach. Stürmerkollege André Redekop dagegen wird nach seiner Rotsperre wahrscheinlich fehlen. „Wir haben aber noch kein Urteil erhalten“, berichtet Schneider. Eine vorsichtige Nachfrage beim Verband habe ergeben, dass dieses voraussichtlich bis zum Freitagvormittag geschehen solle.

 

Aufstellung

zum 23. Spieltag gegen den 1.CfR Pforzheim

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Medienmonitor

zum 23. Spieltag gegen den 1.CfR Pforzheim 

Bruchsal. Der 1. FC Bruchsal bleibt im neuen Jahr weiter ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Schneider trotzte am Freitagabend im Oberliga-Derby dem Tabellenfünften 1. CfR Pforzheim ein 0:0-Unentschieden ab. In der Tabelle konnten die Bruchsaler allerdings keinen Boden gut machen und rangieren, nun mit 20 Punkten, weiter auf Rang 17. Der Abstand zum sicher rettenden 13. Platz, den derzeit der SV Oberachern innehat, schrumpfte aber vorerst auf acht Zähler.

„Wie die Mannschaft sich da heute wieder reingefressen hat, ich bin echt stolz auf die Jungs. Ich habe Gänsehaut“, erklärte der FCB-Coach nach der Partie. „Ich finde auch, das wir den Punkt, den wir uns heute erkämpft haben, redlich verdient haben“, fügte er hinzu. Schneider hatte zuvor einen 1. CfR mit viel Ballbesitz gesehen, der aber immer wieder an der aufopferungsvoll kämpfenden Bruchsaler Defensive scheiterte. Nachdem die von beiderseitiger Vorsicht geprägte Anfangsphase überwunden war, tauchte nach fünf Minuten Noah Lulic zum ersten Mal gefährlich für Pforzheimer vor dem Gehäuse von Bruchsals Torhüter Yannick Merz auf. Die auf ihn gerichtete Flanke konnte er aber nicht unter Kontrolle bringen. Zwei Minuten später zog der Ex-Pforzheimer Benjamin Sailer das Spielgerät auf Roman Hajeck, der sein Ziel ebenso knapp verfehlte, wie Sailers Nachschuss aus 20 Metern. Salvatore Catanzanos (18.) Dribbling in den Strafraum, der bildete den Höhepunkt von Pforzheims erster Sturmwelle.

Nach kurzem Durchatmen auf beiden Seiten nahm die Partie eine Viertelstunde danach erneut Fahrt auf. Catanzano fischte sich eine unsauber geklärten Ball Merz, Bruchsals Neuzugang Dan-Emilio Neicu konnte die Situation in letzter Sekunde klären. Eine Minute später musste Verteidiger David Stjepanovic vor Pforzheims Enes Türköz klären. Auch die letzte Chance vor dem Pausenpfiff hatte Yunus Kahriman (40.), dessen Freistoß knappp über die Latte zischte.

Auch in der zweiten Hälfte lag der Ballbesitz mehrheitlich auf Pforzheimer Seite. Denis Gudzevic (54.) und Salvatore Varese (58.) schrieben die Liste der ungenutzten CfR-Gelegenheiten fort. In der 60. Minute musste Pforzheims Stanley Ratio mit einer Schulterverletzung aus dem Spiel, für ihn kam Willie Sauerborn. Der vergab in der 70. die größte Chance der Pforzheimer, als es ihm in Zusammenarbeit mit Varese nicht gelang, die Kugel im Fünfmeterraum über die Linie zu bugsieren. Stattdessen rettete Bruchsals Abwehr mit vereinten Kräften die Situation und damit auch den verdienten Punkt. „Ich glaube, wir standen heute defensiv sehr gut und haben genau das umgesetzt, was der Trainer uns gesagt hat. Aber am Ende verteidigt man immer zu elft“, gab Kapitän André Walica das Kompliment an alle Mitspieler weiter.

Der 1. FC Bruchsal empfängt am kommenden Mittwoch den FC Rielasingen-Arlen (19 Uhr), bevor es am 12. März beim Freiburger FC weitergeht.

1. FC Bruchsal: Merz – Stjepanovic, Neicu, Gessel, Peric (64. Berecko), Durst, Walica, Schongar, Hajeck (72. Sahiti), Vella (90+1), Sailer.

Schiedsrichter: Öttl (Passau), Zuschauer: 250.

 
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