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11.Spieltag

Fr, 01.10.2021 | 19:00

6

Simon Kranitz (19.)
Jimmy Marton (23.)

Jimmy Marton(37.)

Marlon Radel (55.)
Ricardo Di Piazza (66.)

1

Albin Sahiti (04.)

Vorbericht

zum 11. Spieltag gegen den FC Nöttingen

 

Bruchsal (maw). Mit einer sehr überschaubaren Anzahl an Spielern bestritt Mirko Schneider am Mittwochabend das Training seines 1. FC Bruchsal. Und auch beim Oberliga-Auftritt an diesem Freitag (19 Uhr) beim FC Nöttingen wird es bei den Fußballern aus der Barockstadt nicht besser aussehen, was die Personalstärke angeht. Ganze zwei Feldspieler wird Schneider auf der Bank sitzen haben. Neben den zahlreichen Langzeitverletzten und dem noch einmal gesperrten Marcel Gessel werden auch Lukas Durst und Max Kias die Reise nach Remchingen berufsbedingt nicht mit antreten.

Bruchsaler Rumpftruppe reist zum FC Nöttingen

Resignation ist Schneider trotz der „wie verhexten“ Umstände der vergangenen Wochen aber nicht anzuhören – und das obwohl die Nöttinger nach Fehlstart und Trainerwechsel unter dem neuen Coach Michael Wittwer zuletzt wieder ins Rollen gekommen sind und zuletzt den TSV Ilshofen mit 6:0 geschlagen haben. „Wir wollen mutig sein in der Rolle des Außenseiters und notfalls auch mit Gewalt was erzwingen“, gibt Schneider als Devise aus. Das Spiel unter Flutlicht auf dem engen Platz in Nöttingen kann da eine ganz eigene Dynamik entwickeln, wenn das nötige Spielglück dazukommt, hofft der FCB-Coach.

Mut macht ihm, dass die Moral in der Mannschaft intakt ist. Das zeigte sich beim jüngsten 2:1-Erfolg gegen Schlusslicht FV Lörrach-Brombach, als man einen 0:1-Rückstand drehen konnte und sich im Abstiegskampf der Oberliga etwas Luft verschaffte. Tatsächlich ist der FC Nöttingen nur einen Tabellenplatz besser positioniert als die Bruchsaler, die im Falle eines Sieges punktemäßig sogar gleichziehen könnten. Ob die Rumpftruppe die Kraft dazu hat, muss sich zeigen. Und viel Zeit zur Erholung wird nach dem Duell nicht bleiben, denn bereits am Dienstag muss der 1. FC Bruchsal im Verbandspokal-Viertelfinale zum 1. CfR Pforzheim. Immerhin Gessel, Kias und Durst sind dann wieder dabei.

 

Aufstellung

zum 11. Spieltag gegen den FC Nöttingen

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Medienmonitor

zum 11. Spieltag gegen den FC Nöttingen

 

Remchingen. Der 1. FC Bruchsal hat am elften Spieltag in der Fußball-Oberliga einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Beim FC Nöttingen setzte es am Freitagabend eine empfindliche 1:6(1:3)-Niederlage.

Nach dem Gegentor war der Stecker wieder draußen.

Mirko Schneider 

Trainer 1. FC Bruchsal

Die erste Halbzeit begann flott. Den besseren Start erwischten die Bruchsaler. Albin Sahiti nutzte einen Fehler von Timo Brenner und drosch den Ball wuchtig zur Führung unter die Latte (4.). 13 Minuten später verpasste es der Torschütze, auf 2:0 zu stellen. Aus kurzer Distanz zwang er FCN-Schlussmann Xaver Pendinger zu einem starken Reflex. Quasi aus dem Nichts glich Nöttingen aus. Nach einer Ecke von Nikolaos Dobros markierte Simon Kranitz den 1:1-Ausgleich (19.).

Der spritzig wirkende, aber nur mit vier Auswechselspielern angereiste FCB war vor allem nach schnellem Umschalten gefährlich. Doch auch die Gastgeber waren im Spiel, kreierten Chancen. Nach 23 Minuten drehten die Lila-Weißen die Partie. Dobros setzte sich links durch, bediente Jimmy Marton – 2:1. In der Folge hatte Nöttingen mehr Spielanteile und mehr Ballkontrolle. Und das hatte für Bruchsal Konsequenzen. Marton traf mit einem trockenen Schuss zur 3:1-Pausenführung (37.).

Die Spiellaune war zumindest dem Team aus dem Enzkreis auch im zweiten Abschnitt nicht zu nehmen. Nach einer Ecke von Riccardo Di Piazza stellte Marlon Radel per Kopf auf 4:1 (55.). Der FCN war bissiger in den Zweikämpfen und nun fast nicht mehr gefordert. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte dann Di Piazza, als er einen Freistoß aus rund 18 Metern sehenswert zum 5:1 in die Maschen zirkelte (66.).

Bruchsal – Trainer Mirko Schneider fehlen aktuell elf Akteure – haderte mit dem nach ordentlicher erster Halbzeit immer deutlicher werdenden Spielstand. Und immer mehr mit sich selbst. Dem FCN war der Unmut der Gäste egal. Einen Ausflug von Keeper Yannick Merz bestrafte Marton mit dem Treffer zum 6:1-Endstand (84).

„Es ist sehr enttäuschend. In der ersten Viertelstunde hat es nicht so ausgesehen, als würden wir sechs Gegentreffer bekommen. Wir waren sehr gut im Spiel, haben gut nach vorne verteidigt“, sagte Schneider nach der Partie. Er haderte vor allem mit der Entstehung zum 1:1, als es sein Team verpasste, den Ball vorher zu klären. „Nach dem Gegentor war der Stecker wieder draußen. Dann gehen bei uns die Köpfe runter, dann ist die Verunsicherung da. Und wenn man sieht, was wir für Fehler machen, muss man auch sagen: Das ist dann einfach nicht oberligatauglich.“

Ihr nächstes Spiel bestreiten die Bruchsaler am Samstag, 9. Oktober (15.30 Uhr), zu Hause gegen den SV Oberachern.

1. FC Bruchsal: Merz – Sailer, Berecko, Schongar, Schiek (76. Pagna), Muto, Agbegniadan, Walica, Redekop (69. Dogancay), Amelhaf, Sahiti.

Schiedsrichter: Funk (Ziegelhausen-Peterstal), Zuschauer: 578, Tore: 0:1 Sahiti (4.), 1:1 Kranitz (19.), 2:1 Marton (23.), 3:1 Marton (37.), 4:1 Radel (55.), 5:1 Di Piazza (66.), 6:1 Marton (84.).

 
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