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7.Spieltag

Sa, 11.09.2021 | 14:00

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Sime Pesic (50.)

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Vorbericht

zum 07. Spieltag gegen die Spfr Dorfmerkingen

 

Bruchsal. Wie das Auftreten des 1. FC Bruchsal in der Oberliga-Partie bei den Sportfreunden Dorfmerkingen am Samstag (14 Uhr) aussehen wird, da hat Tobias Schongar schon klare Vorstellungen. „Gegen Dorfmerkingen werden wir einen 1. FC Bruchsal sehen, der 90 Minuten mit voller Konzentration und vollem Enthusiasmus dabei ist. Der dem Gegner keine fünf Minuten Freiheiten lässt, in jedem Zweikampf giftig ist und in ihm nicht das Gefühl aufkommen lässt, dass gegen uns irgendetwas zu holen ist“, sagt der 26-jährige Innenverteidiger selbstbewusst. Kaum verwunderlich, denn Schongar gilt beim 1. FC als Kämpfer, der eine Partie selten verloren gibt, bevor der Schiedsrichter diese abgepfiffen hat.

"Man freut sich einfach darauf, gemeinsam in den Kampf zu ziehen."

Tobias Schongar  Verteidiger des 1. FC Bruchsal

Dass der Tabellen-14. erst einen Sieg auf dem Konto hat, will Schongar derzeit noch nicht als Alarmzeichen werten. „Wir sind kreativ im Spiel, wir haben unsere Chancen, natürlich müssen wir da noch ein Stück kaltschnäuziger werden. Wann das kommt, wie das kommt, das ist im Fußball immer schwer zu beantworten“, findet er. Dass es kommt, davon ist er aber ebenso überzeugt wie von der Tatsache, dass der 1. FC die Qualität hat, die Klasse zu halten. Nach seinen Treffern im Pokal beim 1. FC Ispringen und zuletzt beim TSV Ilshofen sieht sich Schongar auch selbst weiterhin in der Pflicht, für Torgefahr zu sorgen. „Natürlich hat ein Verteidiger auch seine offensiven Qualitäten bei Standards. Das ist eine Stärke von mir, und da freue ich mich auch immer, vorne dabei zu sein. Und wenn es mal tatsächlich mit einem Treffer klappt, dann ist es auch wundervoll für die Mannschaft“, findet der Marketing Manager bei Siemens.

Sein Weg führte ihn über den ASV Durlach ins städtische Stadion nach Bruchsal, wohin er seinem damaligen Coach Hicham Ouaki folgte. Zuvor hatte er alle Jugendmannschaften beim FC Astoria Walldorf durchlaufen. Das ist nun schon einige Jahre her, einen Wechsel hat er aber seitdem nicht mehr ins Auge gefasst. „Was ich sagen kann, ist, dass sich die Mannschaft hier jedes Jahr durch ihren Zusammenhalt ausgezeichnet hat. Man freut sich einfach darauf, zusammen zu trainieren und am Wochenende gemeinsam in den Kampf zu ziehen“, glaubt Schongar, hier auch sein sportliches Zuhause gefunden zu haben.

Einen großen Anteil daran hat offenbar auch Trainer Mirko Schneider. „Was der Mirko an Leidenschaft mitbringt, habe ich selten von einem Trainer gesehen. Ich fühle mich bei ihm sehr wohl. Ich kämpfe auch gerne auf dem Platz für ihn, weil ich weiß, was es ihm bedeutet, welchen Aufwand und welche Leidenschaft er in den Sport und unsere Mannschaft bringt. Als Spieler macht das Spaß, für so jemanden zu spielen“, erklärt er. Dabei ist Schneider bei Schongar auch für negative Kritik zuständig. Ganz im Gegensatz zur Freundin des Verteidigers, die für positive Spielbewertung und auch für die dringend benötigte Unterstützung bei seinen koch-technischen Aufgaben innerhalb der Mannschaft unersetzlich ist.

In Dorfmerkingen hoffen Schongar und der 1. FC Bruchsal wieder auf den Einsatz von Komlan Agbegniadan, der am vergangenen Wochenende nach 20 Minuten mit einem Pferdekuss das Feld verlassen musste. Unter Woche hatte es für den Stürmer aus Togo nur leichte Laufeinheiten gegeben. Ein leichtes Fragezeichen steht auch noch hinter David Stjepanovic, den muskuläre Probleme plagen. Roman Hajek wird dagegen wegen Krankheit weiterhin fehlen.

 

Aufstellung

zum 06. Spieltag gegen die Spfr Dorfmerkingen

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Medienmonitor

zum 06. Spieltag gegen die die Spfr Dorfmerkingen

 

Neresheim (nbb). Der 1. FC Bruchsal kann auswärts weiter nicht gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Schneider kassierte am Samstag beim Tabellennachbarn der Fußball Oberliga, den Sportfreunden Dorfmerkingen, bereits die dritte Auswärtsniederlage. Die Schwaben zogen damit an den Bruchsalern vorbei, die um drei Plätze bis auf Rang 17 abrutschten. Doch weniger die Tabellenmathematik enttäuschte Bruchsals Trainer. Es war die überaus magere Vorstellung, die seine Elf ablieferte, die schmerzte. „Das war zweifellos die schlechteste Leistung, die wir in dieser Saison bislang abgeliefert haben“, konstatierte Schneider nach dem Abpfiff.

Sieht man von Marcel Gessels Versuch in der 66. Minute einmal ab, so brachte sie noch nicht einmal einen ernstzunehmenden Schuss auf das Gehäuse von Dormerkingens Keeper Christian Zech zustande. Bereits in der ersten Hälfte waren die Gastgeber daher das dominierende Team. Bruchsal dagegen lief oft hinter Ball und Gegner her, und war in den Zweikämpfen meistens den entscheidenden Schritt zu spät.

Schneider versuchte seiner Mannschaft zu helfen, indem er nach der Halbzeit seine Fünferkette in eine Viererkette umwandelte. Doch seine Änderung der Taktik, um den bis dahin beinahe beliebig waltenden Gegner früher stören zu können, verpuffte wirkungslos. In der 50. Minute ließ Dorfmerkingens Stürmer Sime Pesic gleich zwei Bruchsaler im Strafraum aussteigen und versenkte den Ball unhaltbar für Yannick Merz im Bruchsaler Tor. Der eingewechselte Denis Werner (59.) hätte wenig später die Führung noch weiter ausbauen können.

Dass der 1. FC an diesem Tag ein Debakel vermeiden konnte, ist wohl der guten Leistung von Torhüter Merz zu verdanken. Der verhinderte in der Schlussphase der Partie ein ums andere Mal einen höheren Rückstand. Michael Schindele (78.), Daniel Nietzer (79./84./90.) und Torschütze Pesic (80.) nahmen den 25-Jährigen unter Dauerfeuer. Nachdenken ist für die Schneider-Truppe nicht angesagt. Am Mittwoch (19 Uhr) geht es gegen den FSV Bietigheim-Bissingen weiter, der sich mit der Empfehlung von vier Siegen im Städtischen Stadion anmelden wird.

1. FC Bruchsal: Merz, Stjepanovic, Berecko (66. Kias), Gessel, Muto, Redekop, Amelhaf (66. Walica), Agbégniadan, Schongar, Sahiti (74. Dogancay), Sailer (46. Bulut).

Schiedsrichter: Rösch (Bad Wurzach), Zuschauer: 390, Tor: 1:0 Pesic (50.).